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Analysten: 20 Millionen PC-Spieler greifen künftig zur Konsole

Philipp Rall
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Der PC als Primäre Gaming-Plattform scheint vom Aussterben bedroht. Analysten rechnen mit millionenfacher Abwanderung zu Konsolen.

Marktforscher sind sich sicher: Bis 2020 werden gut 20 Millionen Gamer den PC verlassen haben und zum TV-Gaming gewechselt sein. PlayStation, Xbox und Co. würden zum Mittel der Wahl und vor allem Gaming-Rechner niedrigerer Preisklassen unter 1.000 US-Dollar blieben unberührt.

20 Millionen PC-Gamer wandern ab

Diese Ergebnisse gehen aus einer Untersuchung der Analysten von Jon Peddie Research (JPR), einem US-amerikanischen Marktforschungsinstitut, hervor. Wie die Nachrichten- und Presseagentur Associated Press (AP) berichtet, sehen die Forscher mangelnde Innovationen am Markt als ausschlaggebenden Faktor für diesen deutlichen Trend. Darin beziehen sie sich insbesondere auf Produktzyklen für PC-Komponenten wie CPUs, GPUs et cetera. Auch werden deutliche Geschwindigkeits- oder Qualitätsverbesserungen immer seltener. Auf der anderen Seite stehen sich stetig verbessernde TV-Displays, Konsolen-Hardware und Exklosivtitel.

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"Gaming-Dienste in Verbindung mit TV-Displays, egal ob lokal oder cloud-basiert, werden einige PC-Gamer anziehen und wahrscheinlich mit neuen Teilnehmern [am Markt] florieren. Über die nächsten fünf Jahre werden wir sehen, wie die Zahl der möglichen Kunden mit Zugang zu TV-Gaming um hunderte Millionen anschwillt", erklärt Ted Pollak, Senior Analyst Gaming Industry bei JPR. Grund zur Panik sehe er jedoch nicht. Schließlich machen die geschätzten 20 Millionen Abwanderer nur einen geringen Teil der mehr als eine Milliarde schweren Spielerschaft, die dem PC treu bleibt.

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