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Nach Trennung von Steam: "Metro: Exodus" verzeichnet Höhenflug

Philipp Rall
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Epic Games zufolge hat der Store des Publishers doppelt so viele "Metro: Exodus"-Verkäufe getätigt Steam mit dessen Vorgängern.

Die Distributorplattform Steam der Valve Corporation hat sich, seit sie 2003 an den Start gegangen ist, zu einer der Hauptanlaufstellen für Spielefans aus aller Welt entwickelt. Als also am 28. Januar verkündet wurde, dass der dritte Teil der Metro-Hauptreihe, "Metro: Exodus", nicht wie erwartet dort, sondern exklusiv im Epic Games Store erscheinen sollte, geschah dies zur herben Entteuschung eines Großteils der Gamer-Community. Dabei sollte es allerdings nicht bleiben, denn nun verkündete Epic Games, es habe mit dem neuen Teil die Verkäufe seiner Vorgänger bei Steam um mehr als das doppelte geschlagen.

"Metro: Exodus" im Epic Games Store

Die Shooter-Reihe "Metro" stellt einen der wesentlichen Namen dar, wenn es um postapokalyptische Szenarien geht. Ihr Setting beschränkte sich in den ersten beiden Teilen, die exklusiv bei Steam zu finden waren, überwiegend auf die U-Bahn-Tunnel der russischen Hauptstadt Moskau, die wie ein Großteil der restlichen Welt nach dem "großen Feuer" in Schutt und Asche zurückblieb. Erst im dritten Teil verbringst du die meiste Zeit an der Oberfläche und reist durch das zerrüttete Russland.

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Möglicherweise ist es diesem Fakt und dem vorangegangenen Hype geschuldet, dass die Verkaufszahlen des Spiels aus dem Hause 4A Games durch die Decke gingen. Wie Polygon unter Berufung auf Steve Allison, den Leiter des Epic Games Store, berichtet, wurde das neue Game nämlich doppelt so häufig Verkauft wie seine Vorgänger bei Steam. Wenngleich Allison keine konkreten Zahlen nannte, soll es sich dabei um die erste Woche nach dem Release handeln.

Um Seitenhiebe zu vermeiden, erklärte er jedoch, es käme ausschließlich auf die Qualität des Spiels und nicht die Plattform an, wie sich "Metro: Exodus" verkauft. Nicht umsonst hat das Game des Publishers Deep Silver in nahezu allen Tests Spitzenplätze belegt. Bislang hat Epic Games vor allem durch "Unreal Turnament" und zuletzt durch das Trend-Spiel "Fortnite" auf sich aufmerksam gemacht. "Metro: Exodus" war eines der ersten Spiele, die nun dabei helfen sollen, den Store des Unternehmens konkurrenzfähig zu machen.

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