Blue Whale Challenge
Blue Whale Challenge
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Laut diverser russischer Meldungen sollen bereits zwischen 90 und 130 Jugendliche durch die Teilnahme an den Blue Whale Challenges den Tod gefunden haben. Auch FunkyGames hat bereits darüber geschrieben. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Gibt es diese Challenge eigentlich wirklich oder ist das nur ein blödes Gerücht, das gerade durch das Netz kursiert? Das erste Mal tauchte die Challenge im russischen Netzwerk VKontakte auf.

Bei dem gefährlichen Spiel sollen Teens Kettenbriefe per WhatsApp erhalten. Oder in Gruppen eingeladen werden. Darin werden ihnen 50 Aufgaben gestellt, die sie in den folgenden 50 Tagen lösen müssen. Diese sollen, wenn es sie denn wirklich gibt, sehr gefährlich sein und auf keinen Fall nachgemacht werden.

Nicht mitmachen bei Blue Whale Challenge

Um ein Spiel im klassischen Sinne handelt es sich bei Challenge nicht. Der Teilnehmer chattet ledoglich mit einem Unbekannten und bekommt von diesem 50 Aufgaben zugeteilt. Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Aufgaben soll von harmlos bis extrem grenzwertig reichen. Diese Aufgaben reichen vom Hören bestimmter Lieder, bis hin zur Selbstverstümmelung. Haben sie alle 50 Aufgaben erfolgreich gelöst, kriegen sie angeblich die letzte Aufgabe gestellt: sich das Leben zu nehmen.

Warum heißt das Spiel Blue Whale-Challenge?

Angeblich gibt es wissenschaftliche Theorien darüber, dass Wale sich extra an Strände spülen lassen, um sich das Leben zu nehmen. Allerdings sind diese nicht bewiesen. Dementsprechend sollen sich die Teilnehmer der Blue Whale Challenges als Erkennungszeichen einen Wal in die Handfläche geritzt haben.
Angefangen hat die Blue Whale Challenge vermutlich in Russland. Dort sorgten die Suizide zweier Mädchen Anfang des Jahres für Aufsehen. Julia Konstantinowa (15) and Veronika Wolkowa (16) nahmen sich in der Region Irkutsk mit einem Sprung von einem 14-stöckigen Gebäude das Leben. Sie sollen zuvor an der Blue Whale Challenge teilgenommen haben.

Im November nahm die Polizei in Russland den mutmasslichen Drahtzieher fest. Außerhalb von Moskau wurde der 21-jährige Filipp Budeikin verhaftet, der angebliche Initiant der Challenge.

Durch die hohe Aufmerksamkeit wird sich das “Spiel” wohl noch weiter verbreiten. Solltet ihr jemals eine derartige Nachricht über WhatsApp erhalten: Löschen. Mehr kann man dazu nicht raten.

Online-Spiel treibt Teens in den Tod

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Marion
Ich bin seit Ewigkeiten in der Gamesbranche tätig (BILD, GIGA etc.) und erlaube mir den Luxus, nur über die Spiele zu berichten, die ich auch wirklich mag. Meine Lieblingskonsole: Nintendo Switch. Mein Lieblingsspiel ist aktuell Playdead's INSIDE .