Monster Hunter: World im Test
Monster Hunter: World im Test - das Game erscheint für PS4 und Xbox One
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Diese Woche haben wir von Capcom das Spiel Monster Hunter: World erhalten. Unsere liebe Kollegin Lisa hat sich sehr darüber gefreut und wollte gleich losspielen. Wie ihr das Spiel gefallen hat, könnt ihr in diesem Gastartikel nachlesen. Vorweg sei gesagt, dass sie seit zwei Tagen Ringe unter den Augen hat.

Die Vorfreude auf das neue Monster Hunter: World war groß. Ich (Lisa, 28) bin großer Anime- und Manga-Fan und deshalb auch von japanischen RPGs begeistert. Als ich das lang ersehnte Spiel endlich in Händen hielt, habe ich den Feierabend herbeigesehnt, um meine Konsole anzuwerfen.

Monster Hunter: World im Test

Das Spiel startet mit einem amüsanten Intro aus der „Ich”-Perspektive. Ich werde sofort von einer Gruppe NPCs in Empfang genommen. Sie stellen sich vor und fragen nach meinem Namen. Daraufhin lande ich direkt im Charaktereditor.

Der Charaktereditor beschäftigt mich lange

Monster Hunter: World im Test
Lasst eurer Kreativität freien Lauf

Ich gebe meinem Charakter einen Namen und bin die nächsten zwei Stunden damit beschäftigt, mein Alter Ego zu basteln. Wer die Sims mag, wird diesen Schritt lieben. Schade, dass man den Körpertyp und Größe nicht anpassen kann. Ansonsten bleiben aber keine Wünsche offen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit war mein Charakter endlich fertig. Danach durfte ich dann noch meinen Palico, einen katzenähnlichen Begleiter, gestalten.

Auch hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten (das erinnert mich auch sehr an Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit für die 3DS).

Der Einstieg ins Spiel

Monster Hunter: World im Test
Monster Hunter: World erhält direkt beim Release ein Update

Nachdem ich für die Erstellung meines Palico eine weitere Ewigkeit investiert habe, war ich endlich bereit für den Beginn des Abenteuers. Mein Alter Ego befindet sich auf einem Schiff, welches auf der Reise über den Ozean zu einer neuen Welt ist. Noch während ich in einem Gespräch mit meinen neu gewonnen Freunden befinde, wird das von einem riesigen Monster angegriffen.

Nach einigen turbulenten Ereignissen lande ich auf dem Festland und muss mir nun unbewaffnet einen Weg zur (glücklicherweise) nahe gelegenen Stadt durchschlagen. Hierbei werden mir die Grundlagen der Steuerung vermittelt. Bereits hier fällt mir ein kleines Manko auf. Die Tutorials bestehen im Wesentlichen aus langwierigen, sehr klein geschriebenen Texten. Das nervt und hätte übersichtlicher gelöst werden können. Der Einstieg ins Spiel ist leider etwas in die Länge gezogen.

Das Gameplay

Monster Hunter: World
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Nach bisher ca. vier bis fünf Spielstunden gefallen mir vor allem die stimmigen Kämpfe gegen teilweise riesige Monster. Die verschiedenen Waffengattungen machen die Kämpfe abwechslungsreich.

Toll ist auch, dass man am Anfang alle Waffenarten ausprobieren kann und sich dann beim Verbessern der Waffen auf seine Favoriten konzentrieren kann. Von riesigen Schwertern bis zu einem Metall-Dudelsack ist alles dabei. Typisch Monster Hunter eben.

Die Quests spielen sich bisher sehr angenehm und die Story macht Lust auf mehr. Größter Pluspunkt bleibt aber wohl letztlich der wahnsinnig niedliche Katzenbegleiter, der obendrein mich auch kräftig in den Kämpfen unterstützt.

Etwas anstrengend sind die immer wiederkehrenden Animationen an der Schmiede oder beim Kochen, die sich leider auch nicht überspringen lassen. Das man alle 5-6 Monster seine Waffen nachschleifen muss, wird auch schnell ermüdend.

Die Grafik des Action-Rollenspiels

Monster Hunter: World im Test
Hier ein Screenshot meines Fernsehers – und so sehe ich im Spiel aus

Grafisch überzeugt Monster Hunter: World und muss sich vor Größen wie The Witcher 3: Wild Hunt nicht verstecken. Es erreicht aber nicht ganz an das Niveau von Horizon: Zero Dawn (meiner Meinung nach).

Die Monster sind serientypisch sehr imposant in Szene gesetzt, die Animationen sind flüssig und das Ambiente ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die japanische Herkunft sieht man Monster Hunter: World sofort an. Obwohl das Spiel einen deutlich stärker westlichen geprägten Stil vorweist als noch seine Vorgänger.

Mein Fazit zum Capcom-Spiel

Monster Hunter: World im Test
Fan der ersten Stunde: Lisa (28) aus Berlin

Alles in allem ist Monster Hunter: World ein tolles Spiel, was seine Ecken und Kanten hat. Wer die vorherigen Monster Hunter-Spiele mag, dem wird Monster Hunter World ebenfalls gefallen. Für JRPGs-, Anime- und Manga-Fans sowie für alle anderen Japan-Freunde ist Monster Hunter:World ohnehin ein Pflichtkauf.

Ich empfehle aber auch allen anderen Gamern einen Blick ins Spiel zu werfen. Denn obwohl es nicht perfekt ist, hat es in mir eine gewisse Faszination ausgelöst. Immerhin will man dann doch immer noch die jeweils nächst bessere Waffe freischalten und das nächste Areal der Neuen Welt erkunden. Gespannt kann man wohl auch auf den Multiplayer sein, der morgen freigeschaltet wird und den ich somit noch nicht testen konnte.

Weitere Capcom-News gibt es hier.

Brandaktuell: Heute hat Capcom ein Video veröffentlicht, in dem das Team der Serie erläutert, wie das Projekt Monster Hunter: World entstand und wie alles begann – schaut selbst.

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QUELLELisa-Marie Günther
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Marion
Ich bin seit Ewigkeiten in der Gamesbranche tätig (BILD, GIGA etc.) und erlaube mir den Luxus, nur über die Spiele zu berichten, die ich auch wirklich mag. Meine Lieblingskonsole ist aktuell Nintendos Switch - und mein iPhone. Mein aktuelles Lieblingsspiel: Fortnite!