Harry Potter: Hogwarts Mystery im Test
Harry Potter: Hogwarts Mystery im Test
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Harry Potter: Hogwarts Mystery ist seit einigen Tagen in den AppStores erhältlich. Aber ob sich das Warten auf das Spiel rund um die Zauberschule wirklich gelohnt hat, erfahrt ihr hier. Wir haben uns das Game einmal genauer angeschaut – und vermissen Harry. Zudem bieten wir euch die ersten Tipps zum Spiel (Artikel-Update vom 27. April 2018)

Es war ja klar, dass der Zauberlehrling Harry nicht im Spiel dabei sein wird, weil die Story des Spiels vor dessen Erscheinung in Hogwarts stattfindet. Demnach könnt ihr selbst der Hauptzauberlehrling werden – oder eine Hexe. Denn die Wahl habt ihr direkt nach der Installation der rund 160 MB großen App.

Harry Potter: Hogwarts Mystery im Test – so gefällt es uns

Gestaltet euren Charakter, wählt Haar- und Augenfarbe, die Form eures Mundes und eurer Lippen und gebt euch einen (magischen) Namen. Sobald euer Charakter fertig ist, geht es auch los – ins Lesevergüngen. Denn auch im Spiel muss sehr viel gelesen und noch viel mehr geklickt werden.

Nachdem ihr die ersten Zauberbücher aus der Bibliothek eingesammelt habt (dies geschieht, in dem ihr stumpf auf diese klickt), gelangt ihr automatisch in die Winkelgasse, in der euch Rowan erwartet. Mit ihr könnt ihr “reden”, in dem ihr auf vorgefertigte Antworten klickt. Das Geschehen wird somit halbwegs von euch mitbestimmt.

Weitere Spiele-Apps erhaltet ihr hier.

Sobald ihr den ersten Zauberstab erhalten habt, kann die Reise beginnen, denn dann ist das erste Kapitel abgeschlossen. Dafür erhaltet ihr eine Prämie in Form von Münzen und Erfahrungspunkten.

Jetzt erwartet euch das seltsame und prächtige Schloss Hogwarts mit seinen Erkern, Türmen und schillernden Fenstern hoch oben auf einem Berg. Professor McGonagall wird euch im Speisesaal erwarten, um euch willkommen zu heißen. Denn vor dem Empfangsfest werden alle Schüler der ersten Klassen in ihre jeweiligen Häuser zugeordnet.

Es gibt vier Häuser in Hogwarts

  1. Gryffindor für die Tapferen und Ritterlichen
  2. Hufflepuff für die Gutherzigen und Fleißigen
  3. Ravenclaw für die Geistreichen und Weisen
  4. Slytherin für die Gerissenen und Ehrgeizigen

Jedes Haus hat seine eigne Geschichte und hat gute Hexen und Zauberer hervorgebracht. Der Sprechende Hut, der eurem Charakter auf den Kopf gesetzt wird, will wissen, für welches Haus ihr euch entscheiden wollt. Logisch, dass ich Hufflepuff wähle.

Harry Potter: Hogwarts Mystery im Test
Überall verstecken sich Extra-Energiepunkte

So erhaltet ihr Extra-Energie in Harry Potter: Hogwarts Mystery

In Hogwarts Mystery gibt es tatsächlich einige Möglichkeiten, um zusätzlich Energie zu erhalten. Die Optionen sind jedoch begrenzt, sodass ihr nicht unendlich Energie farmen könnt.

  1. Kerker: Hauselfen wecken
  2. Westtürme: Orangen kitzeln
  3. Untergeschoss-West: rechte Flamme berühren
  4. Untergeschoss-West: die Rüstungen bewundern
  5. Schlossgelände: den Stock berühren (ein schwarzer Hund holt ihn sich – Sirius?)
  6.  Osttürme: das Bild bewundern

Mit jedem Stufenanstieg wird eure Energie aufgefüllt. Levelt, indem ihr den Unterricht besucht und die Haupt- und Nebenaufgaben abschließt.

Denkt immer daran, dass es Hauspunkte für eure Erfolge gibt und euch werden Punkte abgezogen, wenn ihr die Hausregeln verletzt – zumindest behauptet dies Prof. Dumbledore. Das Haus, das am Ende des Schuljahres, die meisten Punkte erhalten hat, bekommt als Trophäe den Hauspokal überreicht.

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Sobald ihr euch mit eurem Gemeinschaftsraum vertraut gemacht habt, könnt ihr in eure erste Zauberstunde gehen. Professor Flitwick erwartet euch bereits. Er lehrt euch als erstes den Lichtzauberspruch. Dieser ist besonders an dunklen Orten sehr hilfreich – beispielsweise, wenn euch eine Schriftrolle unter das Sofa rollt und ihr das Geschriebene nicht mehr richtig entziffern könnt.

Um Lumos zu zaubern, muss nur diese Form nachgemalt werden – das reicht mir irgendwie nicht

Lernt Lumos kennen, wofür ihr mit zwei Sternen belohnt werden würdet. Lumos (den Zaberspruch) erlernt ihr, in dem ihr die weiteren Klassenkameraden anklickt, die leuchten. Klickt mehr auf sie, bis deren Anzeige sich gefüllt hat und sich eure Energieanzeige leert. Denn das ist nahezu alles, was ihr machen könnt: Energie verbrauchen! Schade eigentlich.

Der Klickspaß geht weiter, denn jetzt müsst ihr beweisen, dass ihr den Spruch richtig aufsagen könnt. Dazu erstrahlt jetzt euer Charakter und ihr zahlt Energiepunkte. Das war es auch schon wieder. Hier hätte sich das Team von Jam City mehr einfallen lassen können. Denn echter Spielspaß sieht für mich irgendwie anders aus.

Harry Potter: Hogwarts Mystery im Test
Es hätte ein bisschen mehr sein dürfen

iOS-Spieler können hier den Zauberstab schwingen.

Wer die Android-Version benötigt, erhält sie hier.

Diese Features erwarten euch

  • Schöne Grafik
  • Gute Steuerung
  • Charakter-Editor
  • Schmiedet Pläne gemeinsam mit euren Freunden
  • Die App erfordert mindestens Android 4.4 oder iOS 10.0 oder höher
  • Das Spiel ist rund 160 MB groß
  • Hier geht es zur offiziellen Seite

Harry Potter: Hogwarts Mystery wurde von Jam City entwickelt. Wer sich ein wenig auskennt, wird den Namen schon einmal gehört haben, denn sie haben solch’ Klassiker wie Snoppy Pop oder Cookie Jam entwickelt.

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Marion
Ich bin seit Ewigkeiten in der Gamesbranche tätig (BILD, GIGA etc.) und erlaube mir den Luxus, nur über die Spiele zu berichten, die ich auch wirklich mag. Meine Lieblingskonsole: Nintendo Switch. Mein Lieblingsspiel ist aktuell Playdead's INSIDE .