Computerspielemuseum Berlin
Computerspielemuseum Berlin (Credit: CSM Berlin)
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Auf dem games:net Presents Event am 7. Juni stellt das Computerspielemuseum in Berlin seine neue Timeline zum Thema “Wie Computerspiele Kulturgut wurden” vor. Dass Computerspiele ein wichtiger Teil unserer Kultur sind, wird heute kaum mehr in Zweifel gezogen. Doch auf welchen Ereignissen basiert diese Erkenntnis?

Die neue Timeline des Computerspielemuseums füllt diese Lücke, indem sie Meilensteine versammelt, die jenseits von subjektivem Empfinden und der Qualität einzelner Spiele die gesellschaftliche Anerkennung von Games als Kulturgut beschreiben.

Eine neue Timeline des Computerspielemuseums

Dabei fokussiert die Timeline die Schnittstellen von Computerspielen zu anderen bereits etablierten Kulturbereichen wie Literatur, Film, Theater oder Musik, nimmt aber auch gesellschaftlichen Bereiche wie Politik und Wissenschaft in den Blick.

Das sich so entspannende Spektrum von Ereignissen erstreckt sich von den Anfängen der Games bis zu heutigen Entwicklungen und lädt alle Interessierten zum Entdecken und Forschen ein. Die umfängliche Funktionalität der Timeline ermöglicht einen individuellen inhaltlichen wie ästhetischen Zugang zur Gameskulturgeschichte. Weitere Spiele-News erhaltet ihr hier.

Timeline des Computerspielemuseums
Den Anstoß zur Timeline gab Ralph H. Baer, Erfinder der Heimvideospiele, als er das Computerspielemuseum im Sommer 2006 besuchte

Die Timeline ist ein internationales Projekt, das dauerhaft mit Unterstützung von Partnern wie der European Federation of Game Archives, Museums and Preservation Projects (www.efgamp.eu) erweitert werden wird.

Die Timeline wurde vom Hauptstadtkulturfonds im Rahmen der State- of- the- Game Projektreihe des Computerspielemuseums gefördert. Der Kurator des Computerspielemuseums Andreas Lange wird die Timeline beim Release persönlich vorstellen und steht für Interviews zur Verfügung. Hier gelangt ihr zum Computerspielemuseum.

Eine Preview ist bereits unter www.gamesanthropology.net möglich.

Wissenswertes über das Computerspielemuseum

Das Museum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Mit dem Konzept „Computerspiele. Evolution eines Mediums“ von Andreas Lange und K.-Peter Gerstenberger wurde es möglich, private und öffentliche Förderer für die Einrichtung einer neuen Dauerausstellung zu gewinnen, die am 21. Januar 2011 eröffnete.

Die Ausstellung zählt heute jährlich über 100.000 Gäste. Mehr als 300 Exponate erwarten die Besucher in der Spiel- und Experimentierlandschaft zur Kulturgeschichte der Games. Das Museum ist Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2017 in der Kategorie „Sonderpreis der Jury“.

Wer vom Alexanderplatz kommt, fährt nur 5 Minuten mit der U-Bahn ein paar 100 m weiter Richtung Osten zur berühmten „Straße der Zuckerbäcker-Bauten“. Hier steht Europas erstes Computerspielemuseum – und zwar in der Karl-Marx-Allee 93 a. Das Museum ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro (es gibt aber auch Studenten-Tickets, Familientickets und verschiedene Ermäßigungen)

Quelle: Pressemitteilung

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Ich bin seit Ewigkeiten in der Gamesbranche tätig (BILD, GIGA etc.) und erlaube mir den Luxus, nur über die Spiele zu berichten, die ich auch wirklich mag. Meine Lieblingskonsole ist aktuell Nintendos Switch - und mein iPhone. Mein aktuelles Lieblingsspiel: Fortnite!