Deutsche Computerspielpreis (DCP)

Das sind die Gewinner

Seit gestern stehen die Gewinner des wichtigsten deutschen Förderpreises für Computerspiele fest. Auf insgesamt 14 Kategorien, davon einige undotiert, entfallen 550.000 Euro Preisgelder. 110.000 Euro gehen an den wichtigsten Preisträger des Abends: Das Action-Rollenspiel Portal Knights des Studios Keen Games, das die Trophäe für das Beste Deutsche Spiel von Bundesdigitalminister Dobrindt überreicht bekam.

Über 700 geladene Gäste aus der Computer- und Videospielbranche, Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien verfolgten den spannendsten Abend des Jahres für die deutsche Games-Branche und wurden dank Moderatorin Barbara Schöneberger und Live-Musik von Mark Forster bestens unterhalten. Prominente Laudatoren wie Kurt Krömer, der YouTube-Star Gronkh, Olivia Jones, sowie Dorothee Bär als Vorsitzende der Jury und bekannte Persönlichkeiten aus der deutschen Spielebranche, überreichten die begehrten silber-blauen Trophäen und damit, für die prämierten Entwicklerstudios wichtige Preisgelder.

Die Gala-Verleihung schloss mit der Krönung des Action-Rollenspiels Portal Knights zum Besten Deutschen Spiel ab. Laudator und Bundesdigitalminister Alexander Dobrindt betont die besondere Stellung des DCP 2017: "Der Deutsche Computerspielpreis 2017 ist ein Preis der Rekorde - mit mehr Preisgeld, mehr Einreichungen und mehr Innovationen als je zuvor. Wir erleben ein neues Qualitätslevel der deutschen Games-Branche. Unsere Spieleentwickler zeigen, dass sie ein wichtiger Treiber für innovative Technologien sind. Dabei wird deutlich, was Technologien in der Gigabit-Gesellschaft zum Durchbruch verhilft: Kreativität, Innovationskraft und vor allem auch Spaß."

Der Titel Shadow Tactics: Blades of the Shogun gewinnt die Kategorie ?Bestes Gamedesign?. Bemerkenswert ist auch der Gewinner in der Kategorie ?Bestes Kinderspiel?: She Remembered Caterpillars beeindruckt mit einer künstlerischen Qualität, die heraussticht. The Legend of Zelda: Breath of the Wild von Nintendo gewinnt den Preis für das ?Beste Internationale Spiel?. Bereits zum dritten Mal konnten die Spielerinnen und Spieler via Online-Voting den Sieger in der Kategorie ?Publikumspreis? bestimmen. Über 30.000 Stimmen wurden abgegeben ? so viele wie nie zuvor. Gewonnen hat The Witcher 3 ? Blood and Wine. Damit wählte die Community zweimal in Folge das Spiel The Witcher 3 zu ihrem Liebling, in diesem Jahr allerdings die Fortsetzung ?Blood and Wine?.

Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 110.000 Euro)

Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)

Bestes Nachwuchskonzept

DYO (Josia Roncancio, Maximilian Warsinke, Ragnar Thomsen, Fabian Golz, Oliver Langkowski (HTW Berlin))

Bestes Kinderspiel

She Remembered Caterpillars (Jumpsuit Entertainment, Kassel / Ysbryd Games, Brighton)

Bestes Jugendspiel

Code 7 ? Episode 0: Allocation (Goodwolf Studio, Bonn)

Beste Innovation

VR Coaster Rides und Coastiality App (VR Coaster, Kaiserslautern)

Beste Inszenierung

Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)

Bestes Serious Game

In der Kategorie ?Bestes Serious Games? teilen sich zwei Gewinner den Preis. Dies sind Debugger 3.16: Hack?n?Run (Spiderwork Games, Vechta) und Orwell (Osmotic Studios, Hamburg / Surprise Attack, Melbourne)

Bestes Mobiles Spiel

Glitchskier (Shelly Alon, Hamburg)

Bestes Gamedesign

Shadow Tactics: Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München / Daedalic Entertainment, Hamburg); das Team hat den Preis aber abgelehnt

Bestes Internationales Spiel

The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo)

Bestes internationales Multiplayer-Spiel

Overwatch (Activision Blizzard)

Beste internationale neue Spielewelt

Uncharted 4: A Thief?s End (Naughty Dog / Sony Interactive Entertainment)

Publikumspreis

The Witcher 3: Blood and Wine (CD Projekt RED)

Der Sonderpreis der Jury geht an das Computerspielemuseum Berlin. Die Jurybegründung: Das Computerspielemuseum in Berlin macht auf eine einzigartige Weise digitale Spielekultur erlebbar und bildet damit seit genau 20 Jahren eine Begegnungsstätte für Jung und Alt.





Quelle: Pressemitteilung

Fotocredit: Getty Images/Quinke Networks

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