Endlich kabellos

Virtuelle Realität

HTC präsentierte auf seinem Stand auf dem Mobile World Congresse in Barcelona ein Zusatzmodul für die Cyberbrille Vive vom Hersteller Tpcast. Demnächst wird es eine VR-Brille ohne Kabel geben.

Das System wird via USB und HDMI direkt mit der Vive verbunden und an der Kopfhalterung befestigt, der per Kabel angebundene Akku hat ungefähr die Ausmaße eines Walkie-Talkies und wird in die Hosentasche gesteckt. Eine neue Version der Vive wurde in Spanien nicht gezeigt, dafür aber Zubehör, mit dem man die Brille endlich kabellos nutzen und Objekte in die virtuelle Welt holen kann.

Die Cyberbrille ist vergleichbar mit dem Holodeck aus Star Trek. Denn neben der Brille, die die optische Illusion möglich macht, erhält man auch zwei Controller, die es ermöglichen, die Hände mit in den Cyberspace zu nehmen. Zwei kleine Böxchen, HTC nennt sie Lighthouses, verfolgen die Bewegungen der Spieler. Fuchtelt man mit den Controllern in der Realität, so fuchtelt man auch im Cyberspace. Duckt man sich oder läuft herum, geschieht das ebenfalls in der virtuellen Welt. Zwar hat auch Oculus solche Controller geplant, diese sind aber noch nicht erhältlich.

Gamer-Herzen schlagen höher, denn jetzt wird es demnächst eine kabellose Version dieser VR-Brille geben. Aber Achtung: Mehr Spaß machen VR-Briller nur, wenn genügend Platz vorhanden ist. Als ideal hat sich ein Raum von etwa 3 x 3 Metern herausgestellt. Wer will, kann aber auch nur sitzend oder stehend spielen ? ohne herumzulaufen.

Tpcast überträgt Bild und Ton kabellos zwischen VR-Brille und Zuspiel-PC. Das Gerät soll noch im ersten Halbjahr auf den Markt kommen und wird voraussichtlich etwa 300 Euro kosten.

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