Square Enix

Nier - Automata

Am 17. März erscheint Nier - Automata, ein japanisches Rollenspiel in einer Open-World-Spielumgebung, das von Platinum Games entwickelt und durch Square Enix für die PlayStation 4 und Microsoft Windows veröffentlicht wird.

Nier - Automata ist die Fortsetzung des 2010 erschienen Spiels Nier und auch der neue Ableger überzeugt in einer düsteren, mitunter beklemmend-skurrilen Atmosphäre. Und darum geht es in dem Spiel: Um die vielschichtige, düstere Handlung komplett verstehen zu können, sollte man Nier - Automata in mehreren Durchläufen spielen.

Eine der Hauptrollen spielt YorHa Modell B Nr. 2 (kurz: 2B), im schwarzem Kleid, mit weißem Haar und scharfen Klingen. Lasst euch nicht täuschen, denn 2B ist ein menschlich aussehender Kampfroboter, der gemeinsam mit dem Kollegen 9S (YorHa Modell S Nr. 9) auf eine Aufklärungsmission zur verwüsteten Erde gesendet wird. Die Menschen leben schon alle auf dem Mond, weil es dort sicherer ist und sie haben die Erde autonom agierenden, im Orbit stationierten Androiden wie 2B überlassen. Denn offensichtlich können nur sie den Planeten von aggressiven Alien-Maschinen befreien.

Ganz wichtig: Es ist den Droiden übrigens strikt untersagt, wahre Gefühle oder echte Namen zu besitzen. Die zunächst seelenlos wirkenden Charaktere haben aber ein Innenleben und einige von ihnen leben friedlich, handeln mit den Menschen, entwickeln Emotionen, Religiosität und alles, was sonst zu einer Kultur dazugehört. Die YorHa werden von einem Bunker aus gesteuert und sollen einen unabhängigen Widerstand auf der Erde gründen, um die Maschinen zurückzuschlagen.

Langweile? Fehlanzeige

Eindringlinge aus einer anderen Welt greifen ohne Vorwarnung an und entfesseln mächtige Maschinenwesen. Angesichts der scheinbar unüberwindbaren Bedrohung wird die Menschheit von der Erde vertrieben und sucht Zuflucht auf dem Mond. Dort entwickeln die Menschen eine Armee aus Android-Soldaten, die die mechanischen Horden zurückschlagen soll, deren Vormarsch jedoch lediglich verlangsamt. Um den Stillstand aufzubrechen, wird eine neue Androiden-Infanterie ins Gefecht geschickt. In der verlassenen Ödnis tobt der Krieg zwischen Maschinen und Androiden weiter. Ein Krieg, der bald eine lang vergessene Wahrheit dieser Welt enthüllen wird.

Hier gibt es den offiziellen Trailer:



Die meiste Zeit werdet ihr zudem von dem bereits erwähnten Androiden 9S begleitet, der als Späher-Modell viel Hacking-Talent besitzt. Roboter könnt ihr demnach in einem fliegenden Wechsel zwischen Tritten, Schlägen, Schüssen und dem präzisen Ausweichen auf Knopfdruck vollführen. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad geht das für Platinum-Kenner flott und ohne Probleme vonstatten. Im einfachen Modus müsst ihr euch quasi gar keine Sorgen machen und für mehr Herausforderung stehen die Stufen "Schwierig" und "Extrem" bereit. Auch wenn ihr euch bereits für einen Schwierigkeitsgrad entschieden habt, könnt ihr ganz einfach nachjustieren, denn ihr habt in der Hand, wie der Chip von 2B zusammengesetzt ist.

Dass das Game so schnell nicht langweilig wird, liegt vor allem an den virtuosen Wechseln zwischen den verschiedenen Kameraperspektiven und Genres. Zwar ist Nier - Automata im Kern ein Action-Rollenspiel in der typischen Third-Person-Perspektive, doch es wechselt in manchen Szenen zu einem Sidescroller oder sogar einem Shoot"em-Up. Gut gemacht. Nier - Automata bietet unglaublich viele unterschiedliche Spielelemente, die schön miteinander verzahnt sind. Zum einen ist da das Kampf­system: Wer auf Action-Game steht, wird sich auch in diesem Spiel aus dem Hause Platinum wohlfühlen.

Fazit: Was schräg klingt, entpuppt sich als ein tolles Spiel, das für viele Überraschungen sorgt - und sorgen wird. Nier - Automata ist ab dem 17. März 2017 für Xbox One und den PC erhältlich und kostet rund 60 Euro.

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