Dishonored 2 von Bethesda

In Dishonored 2 gibt es unterschiedliche Ziele

Dishonored 2 spielt 15 Jahre nach dem Tod des Lordregenten und die gefürchtete Rattenseuche ist Vergangenheit. Ein weltfremder Thronräuber hat Kaiserin Emily Kaldwin den Thron entrissen und das Schicksal des Inselreichs hängt in der Schwebe. Als Emily Kaldwin oder Corvo Attano verlassen Sie die legendären Straßen von Dunwall und reisen nach Karnaca, einer einst glanzvollen Küstenstadt, wo der Schlüssel zu Emilys Rückkehr auf den Thron verborgen liegt. Mit dem Zeichen des Outsiders versehen und mit mächtigen neuen übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet jagen Sie Ihre Feinde und nehmen das Schicksal des Kaiserreichs in die Hand.

Obgleich es sich beim Charakterduo geradezu anbietet, verzichtet Arkane Studios in Dishonored 2 bewusst auf einen Koop-Modus. Denn dieser würde nach Meinung der Entwickler dem aus ruhigen Observationen und Stealth bestehenden Spielkonzept, bei dem man sein persönliches Tempo verfolgt, zuwiderlaufen.

Emily Kaldwin kennt man ebenfalls bereits aus dem ersten Teil. Dort war die Thronerbin gerade mal 10 Jahre alt. In Dishonored 2 ist sie mittlerweile zu einer Frau herangewachsen, die um die 25 Jahre alt ist. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass sie nun alt genug ist, um sich ebenfalls ihren Weg durch Karnaca zu kämpfen. Auf der anderen Seite gibt es dann natürlich noch Corvo, mit dem ihr bereits im ersten Teil der Reihe endlose Spielstunden verbringen konntet.

Die Entscheidung, mit welchem Protagonisten ihr das Abenteuer bestreiten wollt, ist dabei keine leichte. Sowohl Emily als auch Corvo haben nämlich ihre eigene Perspektive auf die Welt. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass sie emotionale Reaktionen auf Entscheidungen zeigen, die ihr als Spieler fällen werdet. Demnach wird eine Entscheidung, die Corvo gefällt hat, Emily nicht automatisch auch gefallen. Es ist hingegen viel wahrscheinlicher, dass sie einen anderen Weg bevorzugt hätte. In Dishonored 2 ist es erneut eure freie Entscheidung, ob ihr eure Ziele auf direktem, gewaltsamen Wege erreicht, oder ob ihr unentdeckt bleiben und ohne Tötung auskommen wollt. Dazu stehen euch wieder verschiedenste Fähigkeiten zur Verfügung, die Dank der beiden spielbaren Charaktere noch vielfältiger ausfallen. Sehr wichtig war es den Entwicklern dabei, dass sie die Freiheit für Experimente mit den Skills nicht eingeschränkt wird. Fähigkeiten wie Blink sollen auch weiterhin überall und nicht nur an vorgegeben Punkten funktionieren.

192 unterschiedliche Enden Eure Spielweise hat in Dishonored 2 Einfluss auf die Welt. Ihr könnt beispielsweise das Spiel beenden, ohne auch nur einen Feind getötet zu haben. Oder aber ihr zeigt keine Gnade und lasst Leichen euren Weg pflastern. Das Chaos-System aus dem ersten Teil ist wieder an Bord und merkt sich eure Entscheidungen, die sich dann in Dialogen oder durch die Blutfliegen bemerkbar machen, wenn ihr zu viele Gegner tötet. Im ersten Dishonored war es noch so, dass euch mehr als 20 Prozent getötete Gegner das Chaos-Ende bescherten. Im neuen Teil soll das nicht mehr so sein und das Ende deutlich umfangreicher berechnet werden.

Dishonored 2 ist in vier Abschnitte mit elf Missionen aufgeteilt. Dabei hat jeder Abschnitt verschiedene Enden, die wiederum das absolute Ende beeinflussen. Fasst man alle möglichen Konstellationen zusammen, so ergeben sich 192 unterschiedliche Enden. Für das Chaos-Ende ist nun auch nicht mehr entscheidend, wie viele Personen man getötet, sondern wen man getötet hat.

Der Preis für Dishonored 2 liegt je nach Plattform bei 50 bis 60 Euro, eine Sammlerausgabe ist für 110 Euro erhältlich. Einen Multiplayermodus gibt es nicht.

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