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Amerikanerin will das Spiel Tetris heiraten

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Amerikanerin will das Spiel Tetris heiraten - diese Schlagzeile muss man vermutlich zwei Mal lesen. Und es ist wahr. Noorul Mahjabeen Hassan (29) spielt laut eigenen Angaben täglich bis zu zwölf Stunden den Klassiker - und will das Puzzle jetzt heiraten.

Seit knapp zwei Jahren spielt die junge Frau das Spiel, das vor mehr als 30 Jahren vom Russen Alexej Paschitnow entwickelt wurde. Es befriedige sie, wenn die Reihen verschwinden und das dazugehörige Tetris-Geräusch ertönt.

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"Ich finde Tetris so wundervoll, es geht um Perfektion und es stimuliert den Geist. Mein Körper bekommt von Tetris das Gefühl, was andere Leute in Beziehungen erhalten, wenn sie spüren, dass es der Richtige ist", betonte die Frau. "Ich liebe es so sehr und verspüre damit immense Befriedigung. Ich habe eine starke Verbindung mit ihm und ich habe so viel darin investiert."

Die Gute hatte bereits mehrere große Lieben in ihrem Leben. Ein Mensch war es aber nie, dem sie ihr Herz schenkte. Sondern vielmehr ein Taschenrechner, den sie auf den Namen Pierre taufte, Eisenbahnschienen, iPods und Laufbänder. Ihre erste Liebe war ein Garmin-Navigationsgerät.

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Amerikanerin will das Spiel Tetris heiraten
Amerikanerin will das Spiel Tetris heiraten

Gibt es ähnliche Fälle? Klar. In Japan hat der Koreaner Lee Jin-Gyu (28) sein Kissen geheiratet. So groß wie ein echter Mensch, sind diese Kissen meist mit Helden oder Heldinnen aus japanischen Animes bedruckt. Diese wiederum sind besonders in Asien höchst populäre Animationsfilme.

Und im Jahr 2007 Erika Eiffel das französische Wahrzeichen. Welches? Das erkennt ihr an ihrem Nachnamen. Madame Eiffel engagiert sich stark für die OS-Community und ist die Gründerin der Internetseite „Objectum Sexuality Internationale“, welche für Aufklärung und Akzeptanz für Objektophilie wirbt.

Warum lieben Menschen Objekte?

Da Objektsexualität sowohl medizinisch, als auch psychologisch kaum erforscht ist, sind die Gründe, die zu dieser speziellen Vorliebe führen, bisher unbekannt. Auf die Frage nach dem Warum haben viele Objektophile oft auch selbst keine Antwort. Viele fühlen sich bereits seit der Kindheit oder Jugend zu Gegenständen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Funktion hingezogen.

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