60 Seconds
60 Seconds
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Die Grundidee des im Mai 2015 von Robot Gentleman veröffentliche PC-Spiel 60 Seconds handelt von einem Atom-Unglück, das in den 1950er Jahren an einen uns unbekannten Ort in Amerika ausbricht. Die Familie McDoodle kann sich im letzten Moment in ihren Bunker retten und hofft nun auf Hilfe durch das Militär, doch bis dahin ist es ein harter Kampf ums überleben. Da ich (Schülerpraktikantin Milena, 13) das Spiel selber sehr gerne spiele, möchte ich es euch, obwohl es schon nicht mehr so neu ist, hier vorstellen.

 

Im Startmenü wählt man zuerst aus, welche Spielart gespielt werden soll. Ich habe zuerst die normale Version „Apokalypse“ gespielt, es gibt aber auch “Atomschutzübung”, “Sammeln” und “Überleben”. Zu Beginn stehen wir mit Teds Figur im Flur seines Hauses.

60 Seconds ist bei Steam erhältlich

60 Seconds

Ihr habt jetzt 60 Sekunden Zeit, Vorräte, Frau, Kinder und allerlei nützlichen Kram in den hauseigenen Bunker zu bringen. Dabei könnt ihr immer nur eine bestimmte Anzahl von Sachen tragen (im Spiel wird dieser Trageplatz “Slot” genannt und man hat nur vier zur Verfügung). Wenn die Zeit abgelaufen ist, ist der Bunker verschlossen. Jetzt gilt es, mit dem auszuharren, was man mitgenommen hat und auf Hilfe zu hoffen.

Wenn die Bunkertür verriegelt ist, muss sich mindestens Ted, der Vater, gerettet haben, ansonsten ist das Spiel vorbei. Ab jetzt spielt sich alles nur noch im Bunker ab. Rechts unten vom Bildschirm ist ein Tagebuch, darin lesen wir jeden Tag, welche Herausforderungen sich die Familie stellen muss. Die Lebensmittel im Bunker können und müssen sogar streng rationiert werden. Es reicht, wenn die Familie alle fünf Tage zu trinken und alle zehn Tage zu essen bekommt, damit niemand stirbt.

 

60 Seconds
Einteilung der Rationen

Expeditionen an die Oberfläche

In 60 Seconds könnt ihr auch Familienmitglieder aus dem Bunker an die Oberfläche schicken. Ich rate euch, falls ihr die Möglichkeit habt, die Kinder zuerst zu schicken, dann tut es, da immer nur ein Erwachsener überleben muss. Wir sehen leider nicht, was sich an der Oberfläche abspielt. Wir können es nur in den Tagebucheinträgen lesen.

 

Die ersten Male solltet ihr den Familienmitgliedern eine Gasmaske mitgeben, da sie ansonsten durch die Strahlung krank werden. Ihr könnt jeder Figur mithilfe eines Koffers mehrere Sachen mitgeben, wie zum Beispiel eine Karte oder eine Axt, um sich beispielsweise zu verteidigen. Leider besteht immer die Gefahr, dass die Losgeschickten nicht mehr wiederkommen. Manchmal muss man dieses Risiko eingehen. Denn wenn die Charaktere zurückkommen, bringen sie oft neue Items und Nahrung mit. Weitere PC-Spiele gibt es hier.

 

Die Charaktere in 60 Seconds

 

Die meiste Zeit bekommen wir nur die Hauptcharaktere zu sehen – Familie McDoodle, die aus vier Personen besteht.

      • Ted, Ehemann von Dolores und Vater von Timmy und Mary-Jane, ist sozusagen der Hauptcharakter und am anfälligsten dafür, verrückt zu werden. Er hat bei mir aber auch immer am längsten durchgehalten. Wenn er durchdreht, redet er mit seiner Sockenpuppe und kann Items wie die Karte, Nahrung oder die Gasmaske kaputtmachen. Jedoch hat Ted die nützliche Eigenschaft, nur mit Wasser über die Runden zu kommen.
60 Seconds
Ted ist wunderschön
  • Sollte Ted sterben, liegt sein Skelett im Bunker und verwest dort. Es kann passieren, dass die Leiche sich in einen blauen Roboter verwandelt, was für den Spieler aber keinerlei Vorteil bringt. Witzig: Ted hat schwarze Haare und mit der Zeit wächst ihm auch ein Vollbart. Er ist von kräftigerer Statur und rundlich. Er hat einen etwas müden und gelangweilten Blick und sitzt immer ein bisschen eingefallen. Sein Alter ist unbekannt.

Dolores ist die Ehefrau im Spiel 60 Seconds

  • Dolores ist wohl robuster als Ted, denn sie wird nur selten verrückt. Wenn sie es aber doch wird, kann sie wie ihr Ehemann Sachen im Bunker zerstören. Wenn man ihr nicht hilft, wird sie nach einiger Zeit den Bunker verlassen, um ihren Vater zu suchen, wir werden sie dann nicht mehr wiedersehen.

    60 Seconds
    Hier seht ihr mich beim spielen von 60 Seconds.
  • Dolores hat Kupferfarbenes Haar, dass sie offen trägt, ihr Outfit besteht aus einem beige-grünem Kleid, einer Schürze und rosa Absatzschuhen. Sie ist sehr drahtig gebaut und sieht mit der Zeit sehr mitgenommen und unterernährt aus. Ihr Blick wirkt genervt und auch ihre Haltung sieht eingeschnappt aus. Ihr Alter ist ebenfalls unbekannt.

 

  • Die 15-16 jährige Tochter Mary-Jane ist ein kleines pummeliges Mädchen mit den selben schwarzen Haaren wie ihr Vater. Sie liebt ihre Tuba und man kann sie ganz am Anfang darauf spielen sehen. Wenn Mary-Jane verrückt wird, was nur selten der Fall ist, wird sie wie ein Hühnchen auf ihrem Stuhl posieren und kann das Radio, die Axt, die Taschenlampe oder Dosensuppen zerstören oder essen.

    60 Seconds
    60 Seconds – Dosenessen hält sich sehr, sehr lange. Ideal für einen Bunkeraufenthalt
  • Wenn Ted sie am Anfang zum Bunker trägt, nimmt sie drei Slots in Anspruch und ist mit dem Koffer zusammen am schwersten. Wenn Mary-Jane zurückgelassen wird, kann sie sich während der Explosion im Kühlschrank verstecken und anschließend an die Bunkertür klopfen, sie stößt dann allerdings verstrahlt zur Familie zurück.

Mary-Jane kann mutieren

  • Sie hat als Einzige die coole Eigenschaft, zu einem Mutanten zu werden. Dazu muss sie von einer mutierten Spinne gebissen werden. Ihre Haut wird sich lila färben, ihre Augen werden groß und weiß, ihre Beine extrem dünn und ihr wächst ein Buckel. Wenn sie mutiert, braucht sie kein Wasser mehr, um am leben zu bleiben.

60 Seconds

  • Der jüngste in der Familie ist Timmy. Er ist um die 10-12 Jahre alt und kann wie seine große Schwester an seinem Geburtstag altern. Der Junge hat wie Dolores rot-oranges, buschiges Haar und ist genauso dünn. Er trägt ein blau-gelb gestreiftes Polohemd und eine Latzhose darüber. Timmys Pose wirkt sehr interessiert und aufgeweckt.

 

  • Timmy wird auch relativ schnell krank und ist am besten dafür geeignet, aus dem Bunker zu gehen, da er schnell Sachen findet. Auch Timmy kann irre werden, er verdreht dann die Augen und hält den abgerissenen Kopf eines Teddys in der Hand. Wenn man ihm nicht hilft, wird er irgendwann mit den Worten, dass er der große Macker im Ödland werden wird, gehen. Von da an ist Timmy verloren.

Ähnliche Spiele wie 60 Seconds

Dank des Erfolgs von „60 Seconds“ soll bald „60 Parsecs“ im gleichen Stil herauskommen, mit dem Unterschied, dass es im Weltraum spielen wird. Und bis dahin können sich die 60 Seconds-Fans auch mit dem 2016er Jahre Spiel „Sheltered“ vergnügen, es ist ebenfalls ein Apokalypse-Spiel mit etwas veralteter Grafik.

 

Anzeige: Hier könnt ihr das Spiel für 9,99 Euro kaufen.

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Ich bin seit Ewigkeiten in der Gamesbranche tätig (BILD, GIGA etc.) und erlaube mir den Luxus, nur über die Spiele zu berichten, die ich auch wirklich mag. Meine Lieblingskonsole ist aktuell Nintendos Switch - und mein iPhone. Mein aktuelles Lieblingsspiel: Fortnite!